Novomatic erwirbt weiter Anteile am österreichischen Lotto

Novomatic erwirbt weiter Anteile am österreichischen Lotto
Novomatic erwirbt weiter Anteile am österreichischen LottoDer Glücksspielmarkt in der Alpenrepublik ist zur Zeit von heftigen Turbulenzen geschüttelt. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass 3 bereits vergebene Casinolizenzen vom Bundesverwaltungsgericht gekippt wurden. Jetzt hat einer der Unterlegenen Gesellschaften, die Novomatic AG, die gilt als größter europäischer Konzern für Spieltechnologie mit 19.000 Mitarbeitern und mehr als drei Milliarden Euro Jahresumsatz, mit einem neuen Deal für Aufregung im österreichischen Markt gesorgt. Der im niederösterreichischen Gumpoldskirchen, einem malerischen Weinort in der Nähe Wiens, ansässige Konzern, gab bekannt, dass er seine Anteile an der Österreichischen Lotterien Gesellschaft kräftig erhöht hätte. Erst vor kurzem wurde ein 8 prozentiger Anteil erworben, der durch den neuesten Deal auf rund 18 Prozent aufgestockt wurde. Anfang Juni bereits soll Novomatic von der Bank Austria die Anteile, die sie über Beteiligungen an der Österreichischen Lotterien GmbH hatte, erworben haben. Jetzt wurde bekannt, dass nun auch von weiteren Geldintituten, der Erste Bank, der Bawag und P.S.K.-Bank sowie von der immigon, der teilstaatlichen ehemaligen Volksbanken AG, weiter Lotterien-Anteile an die Novomatic veräußert wurden. Den Deal kommentiert der Vorstandsvorsitzender Harald Neumann, dass sich Novomatic freue, mit der Aufstockung der Anteile ein nachhaltiger und stabiler heimischer Mitgesellschafter der Lotterien GmbH zu sein. Neben dem großen Hauptgesellschafter, der Casinos Austria AG, die einen Anteil von 68 Prozent hält, bleiben nur mehr die Hypo-Holding, die RZB, B & C-Holding sowie das Bankhaus Schellhammer & Schattera eine Tochter der GraWe-Versicherung, als kleine Anteilshalter übrig. Man munkelt, dass Novomatic vor allem an den Online-Spielen, bei denen die Lotterien die Eigentümer der einzigen österreichischen Lizenz sind, Interesse haben.